Bienen-Notfütterung?

Wegen des kalten Frühlings greife ich das Thema Bienen & Notfütterung auf. Ich habe meine einzargigen Ableger aus 2012 neulich mit einer Federzugwaage gewogen und beide waren bei ca. 10 kg inklusive Volk und Beute, so dass ich daraus gefolgert habe, dass beide Bienenvölker für den Moment ausreichend Futter haben. Die Beute selbst wiegt ca. 5 kg (Hinweis: Volk ist einzargig, Liebig-Beuten – hier muss die Holzart beachtet werden; meine Zargen aus Lerche sind deutlich schwerer!). Da ich Kondenswasser unter der Plastikfolie gesehen habe, gehe ich davon aus, dass beide Völker in Brut sind und entsprechend weiselrichtig sind. Vermutlich haben die beiden Völker das warme Wochenende Anfang März genutzt, um Brut anzulegen. Aufgrund der Kälte und um den Energiebedarf der beiden Bienenvölker zu reduzieren, habe ich in beide Völker die Windel wieder eingesetzt.

Das Foto zeigt die Beuten Mitte März 2013
Bienenvölker im Schnee Mitte März 2013
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Mein Imkerkurs – ein Erfahrungsbericht zum ersten Bienenjahr

Anfang 2012 habe ich mich zu meinem Imkerkurs angemeldet. Ein Freund hatte in mir den Gedanken entzündet, sich näher mit Bienen zu beschäftigen. Meine Urgroßmutter war Imkerin und war in unserer Familie nur als die Bienenoma bekannt. So gab es auch bereits ein dünnes familiäres Band zu den Bienen. Die Suche nach einem Kurs startete ich über das Internet, jedoch musste ich Anfang Januar 2012 feststellen, dass es kaum noch freie Plätze in Hamburger Imkerkursen gab.

Lehrimkerstand im Wildpark Schwarzeberge

Letztendlich erhielt ich einen der letzten Plätze im Imkerkurs des Imkervereins Harburg im Wildpark Schwarze Berge unter der Leitung von Martin Opitz. Wir waren anfangs etwas mehr als 20 Teilnehmer und der überwiegende Teil hielt auch bis zum Ende durch. Ein buntgemischter Haufen angehender Jungimker, den ich persönlich als sehr nett und interessiert wahrgenommen habe.
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Bienen – Füttern des Ablegers mit Zuckerlösung

Nach dem Erhalt der Bienen habe ich etwas verspätet angefangen zu füttern. Mir war anfangs nicht klar, ab wann ich mit dem Füttern anfangen soll. So habe meine beiden Ableger erst Anfang August angefangen zu füttern; dies war eindeutig zu spät. Ich hätte wohl gleich Anfang Juli mit dem Auffüttern für den Winter beginnen können. Außerdem war mir anfangs nicht klar, was denn das Zielgewicht für meine Völker sein sollte. Ein Ableger auf einer Zarge sollte mindestens 25 Kilogramm auf die Waage bringen.

Bienen füttern mit Zuckerwasser
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Dokumentationen zur Korbimkerei (IWF.de)

Die folgende Serie von Dokumentationen des IWF.de thematisiert die Korbimkerei und die Arbeiten in einer Imkerei im allgemeinen. Am Beispiel einer Korbimkerei in Niedersachsen werden die Arbeiten des Korbimkers im Verlauf des Jahres erklärt. Die Serie von Dokumentationen bietet so einen historischen Rückblick auf die Arbeit des Korbimkers, die den meisten modernen Imkern der Gegenwart ansonsten gänzlich verborgen wäre. Vertraut wirken die Jahreszeiten, jedoch unterscheidet sich das Arbeiten im Vergleich zum modernen Magazinimker sehr. Die Aufnahmen stammen wohl aus den 60er Jahren. Die Dokumentation ist auf Englisch, trotzdem vermittelt sie einen guten Eindruck über die Arbeit des Korbimkers. Im Fokus der Dokumentation steht die Imkerei von Georg Klindworth aus Langenfelde bei Sittensen, die bis heute besteht und noch immer mit Körben arbeitet. Die Imkerei Klindworth gehört zu den großen traditionellen Imkereien in Norddeutschland und besteht in dieser Form seit 1901.

Frühjahrsarbeiten in einer Korbimkerei (IWF.de)

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10. Seminartag: Besuch der Belegstelle im Sachsenwald (Teil 2)

Nachdem wir uns in Hamburg Aumühle getroffen hatten, fuhren wir (Imkerverein Hamburg-Harburg und Imkerverein Bramfeld) zusammen in Konvoi zur Belegstelle. Nach mehreren Kilometern fahrt durch den Wald kamen wir zu einem großen Tor mitten im Wald. Die Belegstelle liegt innerhalb eines speziellen Teils des Waldes, wo Wildschweine leben und ist deshalb eingezäunt. Anschließend fuhren wir noch eine Weile durch den Wald, bis wir schließlich eine Lichtung erreichten. Dort erhielten wir zuerst Hintergrundinformationen zur Belegstelle. Typischerweise befinden sich Belegstellen zur Zucht von Bienen-Königinnen in Norddeutschtland auf den friesischen Inseln.

Belegstelle Sachsenwald Bauwagen
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10. Seminartag: Besuch der Belegstelle im Sachsenwald (Teil 1)

Mit dem Besuch der Belegstelle im Sachsenwald erhielten wir einen praktischen Einblick in die Zucht von Königinnen. Zusammen mit dem Imkerverein Bramfeld trafen wir uns ca. 10km entfernt von der Belegstelle, um dann zusammen zur Belgestelle zufahren. Eine Belegstelle dient der Bienenzucht. Dort werden unbegatte Königinnen von Drohnen begattet, die aus auserwählten Völkern stammen und bestimmte Eigenschaften aufweisen. Dadurch werden bestimmte Eigenschaften bei den Bienenvölkern, z.B. Friedfertigkeit, gezielt fokussiert.


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