Imkerkurse Hamburg 2013

Wer gerne imkern und Bienen halten möchte, sollte unbedingt einen Imkerkurs besuchen. Bienen und Imkerei sind nach meinen ersten Erfahrungen relativ komplexe Themen. Ein Imkerkurs ist eine gute Möglichkeit reinzuschnuppern, um zu schauen, ob man gerne imkern möchte. Außerdem erfährt man vieles rund um die Biene, ihr Verhalten, Krankheiten, etc.,Wissen, das man gut gebrauchen kann. Da die Imkerei in Hamburg immer beliebter wird, sollte man sich ranhalten und schnell anmelden. Kurse werden in den Hamburger Imkervereinen angeboten. Bereits voll sind die Imkerkurse der Imkervereine Bramfeld und „Rechtes Alterufer“; ggf. gibt es die Möglichkeit nachzurücken.

Übersicht zu den Imkerkursen in Hamburg 2013

  • Imkerkurse in Hamburg Altona: Es gibt diesmal in Hamburg Altona drei Kurse, wovon jedoch bereits 2 ausgebucht sind. Restplätze für den 3. Kurse vom 19. Februar 2013 bis 14. Mai 2013 sind vorhanden, aber man sollte schnell buchen. Weitere Informationen zu den Imkerkursen sowie das genaue Kursprogramm findet man der Webseite des Imkervereins Altona.
  • Der Imkerverein Harburg-Wilhelmsburg bietet 2013 zwei Imkerkurse unter der Leitung von Martin Opitz (ab 22.2.13) und Joachim Rieck (ab 23.3.13) an. Ich habe selbst am Kurs von Martin Opitz teilgenommen und kann diesen sehr empfehlen.
  • Auch der Landesverband der Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker bietet eine Vielzahl an Schulungen für Anfänger an.
  • Standortsuche für Bienen

    Nach langer Suche habe ich nun einen Standort für die Bienen gefunden. Die Suche nach einem Standort war doch etwas langwieriger als erwartet. In Frage kamen Brachen, Gärten, Dächer und Kleingärten. Hierzu musste man erst einmal herausfinden, wer der Eigentümer ist und wer dann überhaupt der Ansprechpartner sein könnte. So kommt man auf der Suche nach geeigneten Orten nicht nur herum sondern auch in Kontakt mit vielen Menschen. Grundsätzlich waren die meisten Menschen offen, jedoch muss man viele Detailfragen klären und den Ängsten der Menschen begegnen. Den genauen Standort kann ich hier nicht preisgeben, da in den letzten Monaten vermehrt Beuten und Bienen in Hamburg geklaut wurden.

    Details zum Standort

    • Am Standort selber kann ich zwei bis drei Völker aufstellen. Wer ungefähr wissen will, wie viel Platz drei Völker brauchen, kann das unten auf dem Foto sehen.
    • Der Standort ist allg. sehr sonnig und hat Morgensonne, so dass die Beuten früh im Licht stehen. Dadurch soll die Aktivität der Bienen am Morgen befördert werden.
    • Der Flugverkehr der Bienen sollte Anrainer nicht stören. Kurz zum Nachbargrundstück sollte man etwas Abstand wahren bzw. das Flugloch nicht auf die Terrasse der Nachbarn ausrichten. Dies ist am Standort unproblematisch möglich.
    • Falls es Kleingärten in der Nähe gibt, muss man darauf achten, ob und was die Leute spritzen bzw. über die Gefahren frühzeitig informieren, die z.B. von gefährlichen Spritzmitteln für Bienen ausgehen.
    • In der Umgebung gibt es viel grün: Linden, Kastanien, Obstbäume, Nadelbäume, Blumen, etc. – die genauen Trachten, welche für Bienen interessant sein könnten, werde ich der nächsten Zeit mal genauer dokumentieren.
    • Um Diebstahl zu verhindern, sind die Beuten nicht direkt von der Straße aus sichtbar.

    Drei Beuten am Lehrimkerstand im Wildpark Schwarze Berge

    Nachtrag vom 30.12.2012
    Im Artikel „Standortsuche für Bienen“ heißt es oben, dass Clothianidin ein Spritzmittel sei. Nach freundlichen Hinweis korrigiere ich dies nun auf die allg. Aussage auf „gefährliche Spritzmittel für Bienen“. Clothianidin ist ein Beizmittel und wird für das Beizen von verschiedenen Saaten verwendet. Das Gift gelangt durch die Pflanzesäfte in die Insekten.

    Kurzdokumentationen zum Thema Imkern in der Stadt

    Verschiedene kurze Dokumentationen zum Thema „Imkern in Städten“. Mittlerweile sind Stadtimker keine Seltenheit mehr. Imkern galt lange als Hobby von älteren Menschen, jedoch wandelt dies sich gerade. Heute imkern immer mehr Menschen in deutschen Großstädten. Bienen in der Stadt sind deutlich weniger Umweltgiften ausgesetzt. Während die Landwirtschaft heute mit aggressiven Insektiziden arbeitet, sind diese eigentlich nicht in der Stadt zu finden.

    Imkern in Städten (Deutsche Welle)

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