Mein Imkerkurs – ein Erfahrungsbericht zum ersten Bienenjahr

Anfang 2012 habe ich mich zu meinem Imkerkurs angemeldet. Ein Freund hatte in mir den Gedanken entzündet, sich näher mit Bienen zu beschäftigen. Meine Urgroßmutter war Imkerin und war in unserer Familie nur als die Bienenoma bekannt. So gab es auch bereits ein dünnes familiäres Band zu den Bienen. Die Suche nach einem Kurs startete ich über das Internet, jedoch musste ich Anfang Januar 2012 feststellen, dass es kaum noch freie Plätze in Hamburger Imkerkursen gab.

Lehrimkerstand im Wildpark Schwarzeberge

Letztendlich erhielt ich einen der letzten Plätze im Imkerkurs des Imkervereins Harburg im Wildpark Schwarze Berge unter der Leitung von Martin Opitz. Wir waren anfangs etwas mehr als 20 Teilnehmer und der überwiegende Teil hielt auch bis zum Ende durch. Ein buntgemischter Haufen angehender Jungimker, den ich persönlich als sehr nett und interessiert wahrgenommen habe.
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Die ersten eigenen Bienenvölker

Seit Freitag sind meine ersten Bienenvölker an Ihren neuen Standort. Nach langer Vorbereitung war es Freitag schließlich soweit. Nach der Arbeit habe ich die leeren Zargen eingeladen und bin dann los.

Zwei Liebig Beuten im Kofferraum

Bienenvölker werden immer in den Abendstunden abgegeben, damit so viele Flugbienen wie möglich in die Beute zurückkehren können wie möglich. Abends sammeln sich die Bienen in der Beute. Als ich abends bei meinem Imker ankam, haben wir zuerst die möglichen Ableger durchgeguckt. Letztendlich blieben nur Bienenvölker übrig, die ausreichend Rähmchen mit Brut hatten. So blieben am Ende nur zwei Völker. Wir haben die Rähmchen anschließend umgehängt. Die beiden Königinnen sind gezeichnet und stammen aus diesen Jahr. Beide Völker sind nicht gleich stark. Das eine Volk hat zwei Rähmchen mehr Brut als das andere.

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4. Seminartag: Rähmchen bauen

Als erstes haben wir für die nächsten Wochen das weitere Vorgehen besprochen. Ab dem 20. April werden wir in Kleingruppen am Lehrimkerstand arbeiten und so typische Arbeiten machen, wie Völkerdurchsicht, etc. Anschließend haben wir uns dem Material zugewandt, dass jetzt langsam aber sicher in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt. Nachdem wir das vorherige Mal über (Magazin-) Beuten sprachen, stand nun das Bauen von Rähmchen im Vordergrund. Rähmchen werden in die Beuten eingesetzt, damit die Bienen innerhalb der Rähmchen ihre Waben bauen. Dadurch, dass die Rähmchen einzeln von den Bienen mit Waben bebaut werden, wird das Imkern sehr erleichtert, da sich jedes Rähmchen einzeln aus der Beute heben lässt.  
Rähmchen mit Wachsplatte Weiterlesen

3. Seminartag: Imker werden

Nach mehreren Wochen des Wartens geht es nun weiter. Der Frühling ist nun auch im Wildpark Schwarze Berge sichtbar. Im Mittelpunkt stand diesmal die Ausrüstung des Imkers. Die typische Bienenwohnung ist die so genannte Beute auch Magazin-Beute genannt, ein Kasten entweder aus Styropor oder Holz.

Beuten - Segebegrerbeute und Zanderbeute

Die Beuten bestehen aus verschiedenen Etagen, die man Zargen nennt. Beuten entsprechen so in etwa Bienen-Fertighäusern, die man in einen gewissen Bereich frei gestalten kann. Weiterlesen