Dokumentation „More than honey“

Welcher Imker hat in den vergangenen Wochen nicht „More than honey“ von Markus Imhoof und Claus-Peter Lieckfeld geschaut. Die atemberaubende Kameraführung aber auch Einblicke in die Agraindustrie zeichnen diese Dokumentation über Bienen aus. Während der Film von den Bildern lebt, überzeugt das Buch zur Dokumentation „More than honey“ durch eine Vielzahl an Fakten, wodurch das Thema Bienen noch einmal ganz anders aufgegriffen wird. Das Buch lässt Raum für Vertiefungen, die im Film so nicht möglich sind. Eine ausführliche Kritik des Films „More than honey“ gab es im Deutschlandfunk von Hartwig Tegeler. Inhaltlich kann ich nur zum Film anmerken, dass die Äußerung im Film, dass alle Bienen im Westen mit Antibiotika behandelt werden, faktisch falsch ist. Die Bilder bleiben trotzdem atemberaubend und die grundsätzliche Kritik des Film an der Industrialisierung der Landwirtschaft ist mehr als berechtigt.

More than honey – Trailer

Buchtipp: „More Than Honey: Vom Leben und Überleben der Bienen“ von Markus Imhoof und Claus-Peter Lieckfeld

Auf kino.de gibt esauch eine größere Auswahl an Ausschnitten aus dem Film „More than honey“.

Advertisements

Bienen – Füttern des Ablegers mit Zuckerlösung

Nach dem Erhalt der Bienen habe ich etwas verspätet angefangen zu füttern. Mir war anfangs nicht klar, ab wann ich mit dem Füttern anfangen soll. So habe meine beiden Ableger erst Anfang August angefangen zu füttern; dies war eindeutig zu spät. Ich hätte wohl gleich Anfang Juli mit dem Auffüttern für den Winter beginnen können. Außerdem war mir anfangs nicht klar, was denn das Zielgewicht für meine Völker sein sollte. Ein Ableger auf einer Zarge sollte mindestens 25 Kilogramm auf die Waage bringen.

Bienen füttern mit Zuckerwasser
Weiterlesen

Dokumentationen zur Korbimkerei (IWF.de)

Die folgende Serie von Dokumentationen des IWF.de thematisiert die Korbimkerei und die Arbeiten in einer Imkerei im allgemeinen. Am Beispiel einer Korbimkerei in Niedersachsen werden die Arbeiten des Korbimkers im Verlauf des Jahres erklärt. Die Serie von Dokumentationen bietet so einen historischen Rückblick auf die Arbeit des Korbimkers, die den meisten modernen Imkern der Gegenwart ansonsten gänzlich verborgen wäre. Vertraut wirken die Jahreszeiten, jedoch unterscheidet sich das Arbeiten im Vergleich zum modernen Magazinimker sehr. Die Aufnahmen stammen wohl aus den 60er Jahren. Die Dokumentation ist auf Englisch, trotzdem vermittelt sie einen guten Eindruck über die Arbeit des Korbimkers. Im Fokus der Dokumentation steht die Imkerei von Georg Klindworth aus Langenfelde bei Sittensen, die bis heute besteht und noch immer mit Körben arbeitet. Die Imkerei Klindworth gehört zu den großen traditionellen Imkereien in Norddeutschland und besteht in dieser Form seit 1901.

Frühjahrsarbeiten in einer Korbimkerei (IWF.de)

Weiterlesen

10. Seminartag: Besuch der Belegstelle im Sachsenwald (Teil 2)

Nachdem wir uns in Hamburg Aumühle getroffen hatten, fuhren wir (Imkerverein Hamburg-Harburg und Imkerverein Bramfeld) zusammen in Konvoi zur Belegstelle. Nach mehreren Kilometern fahrt durch den Wald kamen wir zu einem großen Tor mitten im Wald. Die Belegstelle liegt innerhalb eines speziellen Teils des Waldes, wo Wildschweine leben und ist deshalb eingezäunt. Anschließend fuhren wir noch eine Weile durch den Wald, bis wir schließlich eine Lichtung erreichten. Dort erhielten wir zuerst Hintergrundinformationen zur Belegstelle. Typischerweise befinden sich Belegstellen zur Zucht von Bienen-Königinnen in Norddeutschtland auf den friesischen Inseln.

Belegstelle Sachsenwald Bauwagen
Weiterlesen

Die ersten eigenen Bienenvölker

Seit Freitag sind meine ersten Bienenvölker an Ihren neuen Standort. Nach langer Vorbereitung war es Freitag schließlich soweit. Nach der Arbeit habe ich die leeren Zargen eingeladen und bin dann los.

Zwei Liebig Beuten im Kofferraum

Bienenvölker werden immer in den Abendstunden abgegeben, damit so viele Flugbienen wie möglich in die Beute zurückkehren können wie möglich. Abends sammeln sich die Bienen in der Beute. Als ich abends bei meinem Imker ankam, haben wir zuerst die möglichen Ableger durchgeguckt. Letztendlich blieben nur Bienenvölker übrig, die ausreichend Rähmchen mit Brut hatten. So blieben am Ende nur zwei Völker. Wir haben die Rähmchen anschließend umgehängt. Die beiden Königinnen sind gezeichnet und stammen aus diesen Jahr. Beide Völker sind nicht gleich stark. Das eine Volk hat zwei Rähmchen mehr Brut als das andere.

Weiterlesen