EFSA sieht in Neonicotinoiden eine Gefahr für Bienen

EFSA sieht Risiken für Bienen

Am 21. Januar 2013 haben ca. 25.000 Menschen für eine bessere Landwirtschaft demonstriert. Viele Imker und Imkervereine unterstützen den Protest gegen den Einsatz von Neonicotinoiden in der Landwirtschaft und immer mehr Menschen sehen auch die Gefahren für die Bienen.

Vor diesem Hintergrund ist die folgende Pressemitteilung eine erstes positives Zeichen für die Bienen und Imker. Die European Food Safety Authority (EFSA), die im Auftrag der EU-Kommission die Risiken von Pestiziden bewertet, sieht in Neonicotinoiden wie Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam ein Risiko für Bienen. Bei Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam handelt es sich um Saatgutbeizmittel, das Saatgut wird damit vor der Aussaat behandelt, um Insekten zu bekämpfen. In Deutschland werden solche Saatbeizen u.a. von Syngenta und Bayer CropScience vertrieben. Zuletzt wurden diese Wirkstoffe trotz der bekannten Risiken nicht in Deutschland verboten.
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Neonicotinoide verursachen Bienensterben

Schon häufiger wurde hier im Blog über das Bienensterben und die Neonicotinoide gesprochen. Im März 2012 erschienen im Wissenschaftsmagazin Science zwei Studien zur Wirksamkeit von Neonicotinoiden auf Bienen und Hummeln. So konnte ein französisches Forscherteam um Pierrick Aupinel des staatlichen Instituts INRA den Nachweis erbringen, dass bereits geringe Dosen des Pestizides Thiamethoxam dazuführen, dass die Bienen nicht mehr in den Bienenstock zurückfinden und sterben.


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