Neonicotinoide verursachen Bienensterben

Schon häufiger wurde hier im Blog über das Bienensterben und die Neonicotinoide gesprochen. Im März 2012 erschienen im Wissenschaftsmagazin Science zwei Studien zur Wirksamkeit von Neonicotinoiden auf Bienen und Hummeln. So konnte ein französisches Forscherteam um Pierrick Aupinel des staatlichen Instituts INRA den Nachweis erbringen, dass bereits geringe Dosen des Pestizides Thiamethoxam dazuführen, dass die Bienen nicht mehr in den Bienenstock zurückfinden und sterben.


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Neonicotinoide – Ursache für Vogel- und Bienensterben

Der folgende Vortrag ist von Dr. Henk Tennekes aus den Niederlanden. Er hat u.a. das Buch „Das Ende der Artenvielfalt“ verfasst. Im Vortrag wird erläutert wie das Gift Imidacloprid von Bayer CropScienc funktioniert und die immense Belastung von Böden und Gewässern. Dazu erklärt er verschiedene Wirkungsmechanismen von Giften. Der Vortrag macht deutlich, dass Imidacloprid, ein Neonicotinoid, den Bestand von Insekten vermutlich massiv schädigt und damit auch die Bestände von bestimmten Vögel massiv geschädigt werden.

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Bundesregierung lässt erneut bienentötendes Bayer-Insektizid zu

Laut taz vom 26. März 2012 hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zum dritten Mal in Folge eine Ausnahmegenehmigung für das Insektizid „Santana“ von Bayer Cropscience erlassen. Das Insektizid basiert auf so genannten Neonicotinoiden, die im Jahre 2008 bereits ein Bienensterben in Deutschland verursacht haben, worauf der Einsatz untersagt wurde und Bayer sich bereit erklärt hat, Schadensersatz an die betroffenen Imker zu leisten.

ORF-Bericht (2011?)

Nach Auskunft des NABU und des Pestizid Aktionsnetzwerkes (PAN) besteht für die Umwelt eine akute Gefahr, wenn solche Wirkstoffe ausgebracht werden. In anderen Artikeln wird übrigens auch der Zusammenhang zwischen Insektiziden und Vogelsterben erläutert. Weiterlesen